Die Qual der Wahl beim “ss” der “ß”
Normalerweise kümmere ich mich wirklich nicht mehr um die Spielereien unserer
“Rechtschreibreformer”, weil mich das ziemlich nervt.
Ob unsere deutsche Rechtschreibung dadurch wirklich leichter wird,
eindeutiger oder “richtiger”? Ich weiß nur, dass es immer wieder viele
Verwirrungen gibt, vor allem bei uns Erwachsenen.
Irgendwann vor vielen Jahren haben wir es mal in der Schule gelernt.
Jetzt gibt es immer wieder neue Regeln, hier oder da wird was geändert
und was gestern noch richtig war, ist heute falsch.
Ich glaube kaum, dass wir daran etwas ändern können.
Also passen wir uns an. Ich habe heute eine recht nette Hilfestellung
für die Schreibregeln von „ss“ und „ß“ gefunden,
die nicht nur für unsere Schreib-Neulinge hilfreich ist:
Die 4 goldenen Regeln von „ss“ und „ß“:
1. Nach kurzem Vokal steht ein ss
Das Fass war nass.
Nur keinen Stress.
Noch einen Kuss und dann ist Schluss.
2. Nach langem Vokal steht ein ß
Jetzt ist der Spaß vorbei.
Ich vergaß, ihn zu grüßen.
Schließlich ging ich zu Fuß.
3. Nach Doppellauten steht ein ß
Reiß dich bitte zusammen.
Das Schwimmbad ist täglich außer montags geöffnet.
Spiele mit deinem Freund draußen.
4. Bei den Großbuchstaben (Versalien) wird aus dem ß ein ss
DIE FUSSGÄNGER MÜSSEN DIE ANDERE STRASSENSEITE BENUTZEN.
GRÜSSE AUS DEM URLAUB!