Tipps zum Briefmarken sammeln

Für alle Briefmarkensammler hier einmal eine kurze Zusammenfassung zum Briefmarkensammeln und allem was man dazu wissen sollte.

Wenn Sie eine Briefmarkensammlung anfangen wollen, sollten Sie sich natürlich zuerst überlegen welches Gebiet von Marken Sie sammeln wollen. Dabei können verschiedene Punkte entscheidend sein. Beispielsweise bereits vorhandene Briefmarken, die Möglichkeit Marken aus einem bestimmten Bereich günstig zu bekommen, aber vor allem das wichtigste: Ihre eigene Vorliebe. Das Sammeln von Briefmarken macht natürlich dann am meisten Spaß, wenn Sie Marken sammeln, für die Sie sich persönlich besonders interessieren.

Anschließend sollten Sie sich überlegen, wie Ihre Sammlung später sortiert sein soll. Beispielsweise können die Marken nach Erscheinungsjahr, Wert, Thema (also welches Bild die jeweilige Marke zeigt) oder individuellen Kriterien sortiert sein. Das liegt natürlich bei Ihnen.

Ein Punkt, den Sie sich außerdem überlegen sollten, ist ob Sie postfrische Marken oder solche sammeln wollen, die bereits gestempelt sind. Hier sind wohl folgende Kriterien ausschlaggebend:

Gestempelte Briefmarken sind in der Regel leichter zu bekommen und vor allem meist vergleichsweise günstig. Viele Leute sind auch der Meinung, dass der Stempel den Marken einen zusätzlichen Informationsgehalt gibt.

Postfrische Marken dagegen sind nicht so leicht in großer Menge zu finden und normalerweise auch um einiges teurer. Zumindest der Nominalwert wird auf jeden Fall zu bezahlen sein.

Selbstverständlich ist auch die Echtheit beim Sammeln von Briefmarken ein wichtiges Thema. Am besten ist es natürlich nur solche Marken zu sammeln, die nachweisbar echt und authentisch sind. Hier sollten die bereits gestempelten Marken einen prüfbar echten Stempel aufweisen. Am besten ist es, wenn auch Ort und Datum des Stempels lesbar sind.

Hier sind wieder viele verschiedene Punkte zu beachten, die sich auf den Wert der Marke auswirken können.

Es gibt zum Beispiel so genannte Gefälligkeitsstempel. Das bedeutet, dass die Marke entwertet wurde, obwohl sie nie zur Beförderung eines Briefes o. ä. genutzt wurde, die Post also keine Gegenleistung erbracht hat. Der Besitzer der Marke hat sie also nur stempeln lassen und anschließend gleich wieder mitgenommen. Das ist oft dann Gang und Gebe, wenn die betroffene Marke im gestempelten Zustand seltener ist als im ungestempelten.

Solche Gefälligkeitsstempel gelten aber nur dann als echt, wenn sie innerhalb des Gültigkeitsraumes der Marke gemacht wurden und das von befugter Hand und mit einem echten Poststempel. Ist das nicht der Fall, und die Marke wurde einfach so gestempelt, senkt das den Wert dieser Briefmarke oft erheblich.

Bei der Qualität der Marken ist vor allem bei neueren darauf zu achten, dass sie zum einen fehlerfrei sind und zum anderen noch alle Zähne an der Briefmarke vorhanden sind. Sie sollten außerdem keine Eselsohren haben oder sonst geknickt sein und natürlich auch keine Risse oder Löcher aufweisen. Also in einem möglichst guten und originalen Zustand sein.

Wenn Sie nun alle diese Punkte beachten, und sich entschieden haben welche Briefmarken Sie sammeln möchten, steht dem Anlegen der eigenen Briefmarkensammlung nun nichts mehr im Wege.



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Dieser Beitrag wurde eintragen am Freitag, Dezember 7th, 2007 und ist gelistet unter Allgemein.

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