Reihenmittelhaus in Vollbrand in der Peter-Müller-Straße

This entry was posted on Montag, November 3rd, 2008 at 18:51 and is filed under München. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Ein Nachbar bemerkte wie aus dem Reihenmittelhaus dichter Qualm drang und verständigte die Bewohner sowie die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen schlugen die Flammen bereits aus dem Haus. Ein sofort eingeleiteter Löschangriff konnte nicht verhindern, dass sich das Feuer rasend schnell im ganzen Haus ausbreitete. Um ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Eckhäuser des Dreispänners zu verhindern setzten die Einsatzkräfte 6 Löschrohre und zwei Drehleitern ein. Jedoch wurde ein Teil des Daches vom rechten Eckhaus in Mitleidenschaft gezogen. Um alle Glutnester ablöschen zu können musste die Dachhaut geöffnet werden. Um 04:34 Uhr konnte der Einsatzleiter “Feuer in Gewalt” an die Integrierte Leitstelle melden. Die Bewohner des Reihenmittelhauses, ein 69-jähriger Mann und seine 58-jährige Ehefrau hatten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen können.
Beide erlitten jedoch eine schwere Rauchvergiftung und mussten nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst auf die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses transportiert werden. Auch die ca. 55-jährige Nachbarin des linken Reiheneckhauses hatte über Atembeschwerden geklagt, sie kam ebenfalls in eine Klinik. Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann am Sprunggelenk. Er kam zur genaueren Untersuchung in eine Klinik. Die Bewohner des rechten Eckhauses blieben unverletzt und kamen bei Freunden unter.
Das Reihenmittelhaus wurde komplett zerstört.
Zur Klärung der Brandursache haben Polizeibeamte der Brandfahndung die Ermittlungen aufgenommen.
Eine genaue Bezifferung des Sachschadens wird erst nach Abschluss der Brandfahndung erfolgen.
Die Berufsfeuerwehr München und die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Allach, waren mit insgesamt 17 Fahrzeugen und mit rund 60 Feuerwehrleuten im Einsatz.

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