Ein neues Körpergefühl dank Bruststraffung

Optimal geformte Brüste gelten im Allgemeinen als echtes Schönheitsideal. Doch gerade nach einer Schwangerschaft bzw. dem Stillen oder mit zunehmendem Alter können Brüste anfangen zu hängen oder an Volumen verlieren. Das Gleiche gilt für Frauen, die durch eine Radikaldiät in kurzer Zeit sehr viel Gewicht verloren haben. Eine Bruststraffung (Mastoplexie) kann dabei Abhilfe schaffen und die alte Brustform wieder zurück beschaffen. Eine Bruststraffung darf aber nicht mit einer Brustvergrößerung gleichgesetzt werden, da eine Straffung in der Regel kein Einsetzen von Brustimplantaten beinhaltet. Daher wird auch die Größe der jeweiligen Brust nicht verändert.

Oftmals wird eine Bruststraffung auch dafür genutzt, um verschieden große Brüste aneinander anzugleichen. Bei einigen Frauen ist der Größenunterschied nämlich so groß, dass dies sogar Auswirkungen auf die Rückenmuskulatur haben kann. Daher ist eine Bruststraffung nicht nur aus rein ästhetischen Gesichtspunkten ein sinnvoller Eingriff.

Generell handelt es sich bei einer Bruststraffung um eine OP, die unter Vollnarkose durchgeführt wird. Sie dauert rund 1 bis 2,5 Stunden und beinhaltet einen eintägigen Klinikaufenthalt. Daher ist auch ein intensives Beratungsgespräch vor einem möglichem Eingriff unabdingbar. Wer einen solchen Eingriff vornehmen möchte, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass er diesen bei einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchführen lässt. Die Schnitttechnik bzw. die Narben gleichen denen einer Brustverkleinerung. Natürlich ist die Durchführung einer Bruststraffung auch immer mit Kosten verbunden, die in der Regel nicht von den Krankenkrassen getragen werden. Daher muss die Patientin in Deutschland rund 5.000 Euro bis 6.000 Euro einkalkulieren. Im europäischen Ausland sind solche Eingriffe wesentlich günstiger und kosten zwischen 1.000 Euro und 2.500 Euro.

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