Der Bau des eigenen Hauses – ein Lebensprojekt
Der Traum vom eigenen Haus
Die meisten Menschen haben einen Traum. Viele träumen davon, wie es wäre, reich zu sein oder einen Traumberuf zu haben, viel Geld zu verdienen und berühmt und anerkannt zu sein. Neben allen diesen Dingen träumen aber die meisten davon, ein eigenes Haus bauen zu wollen. Nun heißt es zwar, das Träume Schäume sind, aber gerade dieser spezielle Traum hat die reale Chance Wirklichkeit zu werden. Nicht umsonst fördert der Staat schon seit Langem den Erwerb von Wohnraum für den eigenen Wohnbedarf, da es kaum eine bessere Methode zur Vorsorge im Alter gibt. Schließlich zahlt man als eigener Herr im Haus keine Miete mehr und hat zudem im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und örtlichen Vorschriften Gestaltungsfreiheit im eigenen Haus.
Wie kann man den Plan, sein eigenes Haus zu bauen, am besten realisieren?
Von Anfang an muss klar sein, dass es sich bei diesem Projekt um das größte Unternehmen handelt, das die meisten jemals in ihrem Leben anfangen werden. Ob es auch erfolgreich beendet wird, hängt von vielen Faktoren ab, mit der Wichtigste ist eine sorgfältige Planung. Bevor man beginnt, ein Haus zu bauen, sollte man sich erst einmal gründlich selbst analysieren: Was möchte ich erreichen, was kann ich, welche Möglichkeiten habe ich und wer kann mir helfen. Das beginnt mit der jeweiligen Eigentumsform. Wenn die meisten vom eigenen Heim träumen, denken sie an ein Einfamilienhaus im Grünen mit großem Garten und viel Platz für die Kinder zum Spielen. Viele vergessen dabei, dass dieser Eigenheimtyp relativ teuer ist, da es ein großes Grundstück benötigt und Land teuer ist. Da ist z. B. ein Reihenhaus oder gar eine Eigentumswohnung bedeutend preisgünstiger. Bevor man mit dem Bau beginnt, sollte man sich erst einmal über seine finanziellen Möglichkeiten klar werden. Entscheidend ist u. a. die Frage, wie viel Eigenkapital man ansparen kann. Je höher der Anteil des Eigenkapitals, desto geringer wird die monatliche Belastung durch die Hypothek ausfallen. Ebenso sollte man sich sicher sein, dass man diese finanziellen Belastungen über lange Zeiträume tragen kann. Wichtig ist auch, sich selbst nicht dahin gehend zu überschätzen, wie viel Zeit und Kraft man in das eigene Bauprojekt stecken kann. Die meisten Bauherren haben ja einen Beruf, den sie ausüben, und kommen nur in der Freizeit, am Wochenende oder im Urlaub dazu, beim Haus bauen mitzuarbeiten. Dazu kommt noch, dass nicht jeder ein handwerkliches Universalgenie ist. Daher sollte man nicht vergessen, auch die Familie zurate zu ziehen. Was und wie viel kann jedes Familienmitglied beitragen? Wollen und können Freunde und Bekannte bzw. Arbeitskollegen helfen?
Einige vernünftige Ratschläge für den Hausbau
Da es sich beim Haus bauen um ein großes Unterfangen handelt, sollte man sich auf jeden Fall Rat und Hilfe von Experten holen. Das dort ausgegebene Geld ist auf jeden Fall eine lohnende Investition. Man sollte sich aber auf keinen Fall nur alleine auf die Meinung von Experten verlassen. Dafür gibt es zu viele Vorfälle von Pfusch am Bau. Bevor man die Arbeit eines Spezialisten in Anspruch nimmt, sollte man sich Referenzen von ehemaligen Bauherren geben lassen und sich wirklich die Zeit nehmen, dort einmal vorzusprechen und sich die geleistete Arbeit selbst anzuschauen, eine einfache Methode, die aber unter Umständen viel Ärger und Geld sparen kann.