Dein täglicher Trick!

Ein Umzug ist meist sehr stressig und während der ganzen Prozedur stellt sich dann oft auch noch heraus, dass der Umzug nicht richtig geplant ist. Das kostet natürlich viel Zeit, Geld und vor allem Nerven.

Damit das nicht passiert, beachtet man beim Umzug am besten folgende Tipps: Weiter lesen…

Kommentare (0) Gepostet von Terra-Creative on Sonntag, Dezember 30th, 2007



Auch wenn man es nicht glaubt, aber beim Einkaufen sollte man viel beachten um sich Kraft, Zeit Geld und Nerven zu sparen.

Hier sind einige Tipps, wie ein Einkauf optimal gestaltet werden kann. Weiter lesen…

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Viele Autofahrer kennen dieses Problem. Das Auto springt nicht an, weil sich mal wieder ein Marder daran zu schaffen gemacht hat. Das kann Nerven kosten, vor allem wenn das morgens vor der Fahrt zur Arbeit passiert.

Hier ein paar Tipps, um diesen Stress zu vermeiden und den Marder vom Auto fernzuhalten. Weiter lesen…

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In der heutigen Welt hat man vor allem mit Computern sehr viel zu tun. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die Tastatur nach einiger Zeit nicht mehr so gut aussieht. Es fallen Krümel zwischen die Tasten, und auch wenn man sich Mühe gibt nicht am Schreibtisch zu essen oder sonstigen Dreck in der Nähe des Computers zu verteilen, entstehen irgendwann Flecken auf der Tastatur. Aber das ist ja halb so schlimm, wenn man weiß wie diese wieder zu entfernen sind. Nein, Sie müssen dafür keine Fachfirma engagieren oder sich gleich eine neue Tastatur kaufen. Folgendermaßen können Sie das auch ganz einfach selbst erledigen:

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Wer kennt das nicht. Gerade bei Geburtstagen oder anderen festlichen Anlässen im Sommer möchte man doch  gerne mal viele Verwandte, Bekannte und Freunde zu einer großen Feier im Freien einladen. Doch einfach nur ein paar Stühle in den Garten stellen ist meist nicht das Richtige. Lieber möchte man sich gemütlich zusammensetzen und auch abends seine Ruhe vor Stechmücken oder eventuell aufkommendem Regen haben.

Was Sie dafür brauchen, ist natürlich ein Partyzelt.

 

Das Partyzelt ist eine kleine Form des Festzeltes, die von Privatleuten genutzt wird.

 

Es gibt viele Unternehmen die Partyzelte vermieten, aber man kann sich ein solches Zelt natürlich auch kaufen.

Der Vorteil beim Mieten liegt ganz klar darin, dass es im Normalfall günstiger ist als sich ein solches Zelt selbst zu kaufen. Außerdem muss dann das große Partyzelt nicht das gesamte Jahr über irgendwo privat gelagert werden. Ein zusätzlicher Vorteil liegt darin, dass bei den meisten Partyzeltvermietern Anlieferung, Auf- und Abbau zum Service dazugehören, was eine Menge Zeit und Arbeit erspart.
Auf der anderen Seite lohnt sich das Mieten natürlich nur, wenn solche Feiern selten abgehalten werden, da sich sonst die Mietkosten schnell häufen.

Auch bekommt man bei gemieteten Partyzelten eventuell Probleme, wenn beispielsweise versehentlich ein Riss im Zelt verursacht wird.

 

Viele Partyzelte sind so aufgebaut, dass sie an sich auf zerlegbaren Stangen stehen (meist aus Aluminium oder Stahl), auf denen ein Dach befestigt wird. Die Wände zwischen diesen Pfosten sind offen, können aber bei Bedarf geschlossen werden. Das ist vor allem dann vorteilhaft, wenn tagsüber gefeiert wird, und die Seiten offen sind. Dadurch ist das Zelt offener und leichter zugänglich. Außerdem bekommt man mehr vom schönen Sommerwetter mit. Dadurch dass das Dach aber immer fest ist, werden die Gäste tagsüber auch vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt.

Wenn dann gegen Abend langsam immer mehr Moskitos auftreten, können die Wände ganz einfach geschlossen werden. Damit bleibt es außerdem für einige Zeit gemütlich warm im Partyzelt und die Feiernden sind vor Wind und anderen Wettereinflüssen weitgehend geschützt.

 

Partyzelte haben vor allem dem Vorteil, dass sie meist von wenigen Personen auf- und abgebaut werden können. Zudem werden sie mit Zeltschnur und Heringen im Boden befestigt, was für einen guten Halt sorgt und dennoch leicht zu entfernen ist.

Auch für eine private Anschaffung eignen sie sich gut, da sie im verpackten Zustand normalerweise sehr wenig Platz einnehmen.

 

Für private Feiern bieten sich solche Partyzelte also aus verschiedenen Gründen an.

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Weihnachten, die gemütlichste aller Zeiten. Für die passende gemütliche Atmosphäre braucht man allerdings ein paar Hilfsmittel, und zwar vor allem eines. Und zwar Kerzen.

Sie erhellen die Räume und sorgen für die Typische Weihnachtsstimmung.

 

Aber nicht jeder will sich einfach in irgendeinem Laden Kerzen kaufen. Manchmal sollen sie eine bestimmte Farbe haben, die vielleicht nicht so einfach zu finden ist, oder eine besonders ausgefallene Form.
Wer dann keine Lust hat, stundenlange Einkaufsbummel durch die gesamte Stadt zu unternehmen, bis möglicherweise passende Kerzen gefunden werden, der kann sie ja auch ganz einfach selbst herstellen. Das ist gar nicht so schwer. Sie brauchen nur das richtige Zubehör und können dann folgendermaßen Ihre eigenen Kerzen herstellen:

 

Zuerst brauchen Sie Plastikfolie oder alte Zeitungen, um die Arbeitsfläche abzudecken, damit nicht nachher alles wachsverschmiert ist.

Dann wird selbstverständlich noch wachs benötigt, denn ohne Wachs lassen sich keine Kerzen herstellen. Das Wachs schmelzen Sie, in einem heißen Wasserbad. Benutzen Sie dafür ein geeignetes Behältnis, das die Hitze aushält. Das Wachs sollte zum Gießen auf etwa 80°C erhitzt werden (bei geringerer Hitze wird die Oberfläche der Kerze rau).

 

Nun zur Farbe. Entweder Sie können das Wachs schon in der passenden Farbe kaufen, oder sie wird in das flüssige Wachs gegeben (ca. 1-2 Gramm für 1 kg Wachs).

Die Farbe wird dann einfach mit dem Kochlöffel eingerührt, aber erst kurz vor dem Abfüllen.

 

Damit eine Kerze auch ihre Funktion erfüllt, nämlich das Brennen, braucht sie natürlich auch einen Docht. Dazu gibt es schon fertige mit Metallplättchen am Boden, oder auch solche, die man selbst zuschneiden kann.

 

Für die Form können Sie beispielsweise Blumentöpfe oder ähnliche Fest Materialien nehmen. Wer natürlich eine bestimmte Form für seine Kerze möchte, kann diese beispielsweise aus Silikon und Karton basteln.

Wenn sie nun Wachs, Docht und Form ausgewählt haben, muss erst der Docht in der Form befestigt werden. Das geht, indem unten in der Form ein Loch für den Docht gemacht wird. Den ziehen Sie nu durch das loch, und machen außerhalb der Form einen Knoten. Die Öffnung kann nun unten noch mit Knetwachs ganz abgedichtet werden (natürlich auch außen), damit beim Gießen kein Wachs unten aus der Form läuft.

Jetzt wird der Docht gerade nach oben gehalten und an einem Stäbchen befestigt, das auf dem oberen Rand der Form aufliegt. Dadurch bleibt der Docht beim Gießen gerade in der Form und somit auch später in der Kerze.

Fertige Dochte mit Plättchen am Boden werden erst kurz nach dem Gießen in das Wachs gestellt. Natürlich dürfen Sie damit nicht zu lange warten, da die Kerze sonst ohne Docht bereits fest wird und Sie diese erneut einschmelzen müssen.

 

Gegossen wird die Kerze indem das Wachs einfach in die Mitte der Form gefüllt wird, und sich von selbst zu den Seiten verteilt.

Ein wenig Wachs sollten Sie allerdings noch aufheben, denn beim Auskühlen bildet sich nach einiger Zeit ein wenig Luft um den Docht herum. Dieser kann dann mit dem restlichen Wachs aufgefüllt werden.

 

Bevor die Kerzen dann aus der Form gelöst werden, müssen sie erst ca. 6-10 Stunden auskühlen. Je nachdem welche Form Sie verwendet haben, lassen sich die Kerzen unterschiedlich leicht wieder lösen. Karton können Sie einfach aufreißen. Bei Kunststoff oder Glas können die Kerzen leichter gelöst werden, wenn sie einige Minuten in den Kühlschrank gestellt werden.

 

Auf diese Weise können Sie Ihre ganz individuellen Weihnachtskerzen selbst gestalten.

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Das maschinelle Bohren kreisrunder Löcher in verschiedene Materialien erfordert auch die dafür vorgesehenen Bohrer und gegebenenfalls auch die dafür erforderlichen Bohrmaschinen und Hilfsmittel. Je nach Material wird daher grundlegend zwischen folgenden Bohrertypen unterschieden:

  • Holzbohrer
  • Metallbohrer
  • Steinbohrer

Das Bohren von stärkeren, massiven Teilen, sollte man mit den dafür vorgesehenen Standbohrmaschinen ausführen. Diese haben eine höhere Widerstandstkraft gegen das Material und können exaktere Bohrungen ausführen.

Unfallverhütung

Das Arbeiten mit Bohrmaschinen machen wir oft aus Freude manchmal einfach nur weil es gerade getan werden muss, dabei sollte unserer Gesundheit immer die größte Aufmerksamkeit gelten, bitte folgendes beachten:

  • Lange Haare zusammenbinden und Ärmel hochkrempeln, wird etwas von der Maschine erfasst wird es eingezogen und führt zu schweren Verletzungen, eine Maschine verzeiht nachlässigkeiten nicht!
  • An Standbohrmaschinen das Werkstück möglichst immer im Schraubstock einspannen. Der Griff des Schraubstocks muss immer nach links zeigen, da bei einem verhaken des Bohrers andernfalls der Griff in den Brustkorb schlägt.
  • Späne, besonders die lange Späne, möglichst bald bei ausgeschalteter Maschine mit einem Handbesen entfernen, um Schnittverletzungen an Händen und Gesicht zu vermeiden.
  • Eine Schutzbrille nicht vergessen, sie schützt nicht nur vor herumfliegenden Spänen sondern auch vor aufgewirbeltem Staub.

Holzbohren

Das Werkzeug

Zum bohren von Holz verwendet man Spiralbohrer die denen für Metall recht ähnlich sehen, sie haben allerdings eine Zentrierspitze die das Positionieren des Bohrers erhebliche erleichtert. Zum bohren von großen Durchmessern oder zum bohren von besonders tiefen löchern gibt es besondere Bohrer. Für gelegentliches Bohren können auch Metallbohrer verwendet werden, allerdings gilt hier besondere Vorsicht beim ansetzen da sonst der Bohrer schnell von seiner angezeichneten Position abrutscht.

Der Forstnerbohrer ist ein Bohrer für große Durchmesser, er zeichnet sich dadurch aus das die Späne besonders gut abgeführt wird, zudem ist er gut mit der Handbohrmaschine oder stärkeren Akkubohrschraubern zu führen. Forstnerbohrer sind folgendermaßen aufgebaut: Ein dünner Schaft um ihn in ein normales Spannfutter spannen zu können und vorne ein Zylindrischer Teil der zur Führung dient und zwei Schneiden enthält, ganz vorn ist noch eine Zentrierspitze. Es gibt sie von 8-55 mm Durchmesser, für stationäre Maschinen sind sogar Durchmesser bis 100 mm erhältlich.

Eine weitere Sonderform ist der Schlangenbohrer, es ist auch ein Spiralbohrer allerdings mit größerer Spirale zur besseren Span Abfuhr. Vorn ist entweder eine Zentrierspitze oder ein kurzes Gewindestück, so das weniger Druck beim Bohren notwendig ist. Diese Bohrer sind vorteilhaft für besonders tiefe Löcher, erhältlich sind sie bis zu einer Länge von 600 mm.

Topfbohrer schließen die Durchmesser Lücke zwischen den Forstnerbohrern und der Kreisschneideführung der Stichsäge, sie haben einen normalen Bohrer zur Führung in der Mitte und Töpfe mit Sägezahnung die an diesem Bohrer fixiert sind.

Geschwindigkeiten

Wegen der entstehenden Temperaturen sind Geschwindigkeiten von unter 1000 U/min empfehlenswert. Genaue angaben sind Erfahrungssache und hängen von vielen Faktoren ab. Folgendes sollte aber immer in betracht gezogen werden, große Durchmesser kleine Geschwindigkeit und Weichholz große Geschwindigkeit Hartholz kleine Geschwindigkeit. Außerdem sollte oft die Späne entfernt werden, da diese für erhebliche Reibung sorgt. Wenn sich die Späne in den Windungen des Bohrers verstopft hat sollte sie nicht mit der Hand, sondern bei ausgeschalteter Maschine mit einem Restholzstück abgestriffen werden.

Das Bohren

Zuerst anzeichnen und die Zentrierspitze in die Stelle drücken, die Bohrmaschine Einschalten und den Bohrer in die Kerbe setzen, Späne regelmäßig durch zurückziehen des Bohrers abführen. Bei Forstnerbohrern ist es beim bohren zudem vorteilhaft wenn man die Maschine kontrolliert Taumeln lässt.

Zum Bohren gibt es eine Reihe brauchbarer Maschinen, besonders feinfühlig geht es mit der Hanbetriebenen Bohrmaschine. Aber auch mit alle Elektrischen Handbohrmaschinen, bei abgeschaltetem Schlagwerk, sind verwendbar. Ebenso können Akkuschrauber verwendet werden, allerdings sollte darauf geachtet werden das die Drehmomenteinstellung auf Bohren gestellt ist. Besonders präzise kann mit einer Standbohrmaschine oder einer Fräsmaschine gearbeitet werden.

Metallbohren

Das Werkzeug

Zum Bohren von Metall müssen besondere Metallbohrer verwendet werden. Der Metallbohrer ist wohl der bekannteste Bohrer da er auch für Holz und Kunststoff verwendet werden kann, es gibt ihn normalerweise als silberfarbene oder schwarze HSS Bohrer. Metallbohrer mit längerer Lebensdauer haben goldene oder rötlich/violette Beschichtungen.

Geschwindigkeit

Beim Bohren von Metall ist die Geschwindigkeit von Bedeutung, grundsätzlich gilt: Kleiner Durchmesser große Geschwindigkeit, Großer Durchmesser kleine Geschwindigkeit. Folgende Geschwindigkeiten können als Anhaltspunkt genommen werden:

  • 5 mm und kleiner 1300 U/min und schneller
  • 6 mm 1200 U/min
  • 8 mm 800 U/min
  • 10 mm 700 U/min
  • 12 mm 500 U/min
  • 14 mm und größer 400 U/min und langsamer.

Vorbereitung

Damit die Bohrung an der beabsichtigten Stelle gebohrt werden kann, muss an dieser Stelle eine Vertiefung gemacht werden. Dies wird mit einem spitz angeschliffenen Stahlstift dem Körner gemacht. Die Spitze wird auf den Punkt gestellt und auf das obere Ende wird mit einem Hammer geschlagen.

Besonders bei tieferen Bohrungen müssen wir uns um die entstehenden Temperaturen und den Verschleiß Gedanken machen, hierfür wird eine „Bohrmilch“ oder ein besonders zähes Schneideöl verwendet, für den gelegentlichen Einsatz funktioniert auch jedes im Haushalt vorhandene Öl. Der Schmierstoff wird am besten gelegentlich mit einem Chinaborsten Pinsel in das Bohrloch geträufelt.

Das Bohren

Der Körnerpunkt wird unter der Bohrerspitze platziert. Dann bohren bis die Spitze eingetaucht ist und etwas von dem Öl dazugeben, danach immer ein bisschen weiter Bohren und im Wechsel Öl hinzugeben/ Späne entfernen bis die gewünschte Tiefe erreicht ist. Soll die Bohrung ganz durchgehen, so ist am Ende ist noch einmal besondere Vorsicht geboten. Kurz vor dem Durchstoßen braucht man plötzlich viel weniger Druck, und muss auch sofort der Druck verringern, nur noch ganz langsam und vorsichtig werden die letzten Millimeter gebohrt.

Das Bohren von größeren Durchmessern (mehr als 10 mm) sollte in mehreren Schritten erfolgen, da das Bohren sonst sehr schwer fällt und die Bohrung ungenauer wird. Hierzu wird einfach ein Loch kleiner als 10 mm gebohrt und anschließend wird der größere Bohrer in die Maschine gespannt. Der nachfolgende Bohrer sollte immer mehrere Millimeter größer sein als sein Vorgänger. Beim Bohren ist nun etwas besonderes zu beachten, die nachfolgenden Bohrer neigen dazu sich plötzlich in das Material zu ziehen, so das der Griff der Standbohrmaschine besonders fest zu halten ist.

Als Abschluss sollten jetzt noch die Ränder mit einer Feile oder einem Senker entgratet werden. Beim Senken einer Fase sollte die breite der Fase ca. 10% des Bohrdurchmessers betragen.

Steinbohren

Das Werkzeug

Das Bohren in Stein, Mörtel und Beton geht nur mit speziellen Betonbohrern, diese haben zum Abtransport des Bohrstaubs eine Spirale und an der Spitze ist eine Hartmetallplatte eingelötet, die sehr viel härter ist als Stahl. Alle anderen Bohrer sind nicht einmal als Notbehelf zu gebrauchen da sie in kürzester Zeit verschleißen.

Betonbohrer gibt es in mehreren Ausführungen, mit normalen Schaft und mit SDS-Plus Aufnahme, erste ist für das normale Bohrfutter gedacht und die zweite für die Aufnahmen wie sie bei Bohrhämmern vorkommen. Auch bei den Hartmetallplatten gibt es zwei Arten, stumpfe und geschliffene Schneiden. Stumpfe Schneiden, wie sie bei den Standardbohrern zu finden sind, werden für Beton und Mauerwerk benutzt, will man Fliesen durchbohren oder muss man in Mauerwerk mit einem Akkuschrauber ein Loch bohren sind die scharfen Schneiden die geeignete Wahl.

Vorbereitungen

Für das Bohren in Mauerwerk sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen, an der Maschine ist eine hohe Geschwindigkeit einzustellen, auf Schlagbohren muss nicht unbedingt geschaltet werden.

Für das Betonbohren ist ebenfalls eine hohe Geschwindigkeit und ein SDS-Bohrer von Vorteil, die Schlagbohrfunktion ist unbedingt erforderlich.

Das Bohren

Das Bohren sollte generell immer mit hohen Geschwindigkeiten erfolgen. Bei Beton das Schlagbohrgetriebe einschalten, bei allen anderen Materialien geht es oft besser ohne.

Bei größeren Durchmessern kann es einfacher sein in zwei oder mehr Durchgängen zu bohren, so kann man z. B. beim Bohren für ein Waschbecken oder Hänge-WC erst mit 6 mm bohren und dann mit 14 mm hinterher bohren.

Besonderheit Fliesen

Beim Bohren von Fliesen werden die scharf geschliffenen Bohrer und eine hohe Geschwindigkeit benötigt. Die Bohrungen sind nach Möglichkeit so zu legen, dass sie in der Fuge sind. Muss man direkt auf der Fliese bohren, so kann ein aufgeklebter Klebestreifen ein Abrutschen beim Ansetzen verhindern. Hierbei ist mit einer etwas langsameren Geschwindigkeit zu beginnen, bis der Bohrer die Glasur durchstoßen hat.

Dübeln

Befestigen von Lampen, Bilder, Möbel

Dübel aus Kunststoff werden nach ihrem Durchmesser benannt z. B. für einen 6er Dübel muss ein 6 mm großes Loch gebohrt werden. Welchen Durchmesser man wählen sollte hängt von der Last ab die angehängt wird sowie das Material in das gebohrt wird. Genaue Informationen kann man in Fibeln der Hersteller nachlesen. Ganz grob kann man sagen, das Bilder und nicht allzu schwere Lampen mit einem 5 mm Dübel auskommen, kleine Regale kommen mit mehreren 6 mm Dübeln aus und große Regale sowie Hängeschränke sollten mindestens 8 mm große Dübel bekommen.

Befestigen von Markisen

Dieses Kapitel möchte ich dafür nutzen um davor zu warnen diese Arbeit selbst auszuführen. Zum befestigen sind besondere Befestigungsmittel und besondere Kenntnisse über den Aufbau der Wand erforderlich. Schwerlastanker sind nicht für jedes Material geeignet und manchmal muss eine Markise sogar durch die Vormauer und die Isolierung hindurch an der Hauptmauer befestigt werden. Bei Fertighäusern und Holzhäusern sieht es wieder ganz anders aus.

Fragt den Fachmann wenn es um solche Arbeiten geht!

Gewindeschneiden

Um zwei oder mehrere Teile aus Metall oder auch stärkerem Acrylglas zu verbinden ist ein Gewinde ratsam, es ist stabil, wieder lösbar und relativ einfach herzustellen. Die Beschreibung beschränkt sich nur auf die Arbeitsschritte die für das herstellen des Gewindes entscheidend sind, wie die Bohrungen zu machen sind steht im Kapitel Metallbohren.

Vorbereitungen

Am Anfang muss die Stelle bestimmt werden an der das Gewinde sein soll, diese Position muss auf der Seite angezeichnet werden von der man später die Schraube reinsteckt. Nun die Position auf den übrigen Teilen anzeichnen. Wenn eine Spannbacken zur verfügung stehen können die Teile auch übereinander gespannt werden und zusammen gebohrt werden.

Der erste Bohrer ist der so genannte Kernlochbohrer, dies ist im Prinzip der Durchmesser den die Schraube ohne Gewinde hätte. Mit ihm sollte nach Möglichkeit 3 Mal so tief gebohrt werden wie der Nenndurchmesser des Gewindes, also bei M10 wird 30 mm tief gebohrt.

In die übrigen Platten wird mit dem Durchgangsbohrer gebohrt, das sorgt dafür das sich die Schraube leicht einstecken und drehen lässt.

Nun bekommen noch alle Kanten eine Fase, die Durchgangslöcher werden 10% größer angefast und die Gewindelöcher erhalten eine Fase die mindestens 10% größer ist als der Nenndurchmesser, also einfach Durchmesser mal 1,1 rechnen bei M10 10 x 1,1 = 11 mm Außendurchmesser.

Tabelle

Die folgende Tabelle gibt aufschluss über die Bohrerdurchmesser der gängigsten Metrischen Gewinde.

Gewindebezeichnung Kernlochbohrer Durchgangsbohrer
M2 1,6 2,2
M3 2,5 3,2
M4 3,3 4,2
M5 4,2 5,2
M6 5 6,2
M8 6,8 8,2
M10 8,5 10,2
M12 10,2 12,2

Schneiden

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen so geht es nun mit dem Gewindeschneiden los. Wir brauchen dafür einen dreiteiligen Gewindebohrer Satz und ein Windeisen Gewindebohrer.

Wir nehmen nun den Gewindebohrer mit einem Ring am Schaft und setzen ihn in das Windeisen, nun wird der Gewindebohrer mit Schneidöl benetzt möglichst senkrecht in das Loch gesetzt. Langsam wird er hineingedreht während immer wieder die Senkrechte Position überprüft wird. Regelmäßig muss der Bohrer eine viertel Umdrehung zurück gedreht werden um den Span zu brechen. Geht es nicht tiefer so wird er herausgedreht und der Gewindebohrer mit den zwei Ringen wird zur Hand genommen. Er wird zuerst ohne Windeisen so weit wie möglich herein gedreht, danach so verfahren wie mit dem ersten. Nun wiederholen wir es noch einmal mit dem Fertigschneider, er hat gar keinen Ring, mit ihm wird genauso verfahren wie mit den beiden zuvor.

Jetzt haben wir unser Gewinde fertig gestellt, mit einer langen Nadel können nun die Späne entfernt werden.

Auswahl der Schraube

Die Schraube sollte so lang sein, das wenn sie noch nicht eingeschraubt ist, etwa 1,4 mal der Durchmesser über der Auflagefläche überstehen.

Kommentare (0) Gepostet von admin on Donnerstag, August 2nd, 2007